ART Freies Museum Berlin und Harthitta Gallery, Potsdamer Str. 91
Eine nette Ausstellung der polnischen konzeptuellen Kunst der siebziger und achtziger Jahre. In den kleinen Räumlichkeiten
des Freien Museums Berlin hängen Bilder-Unbilder, Texte, aufeinander
aufgeklebte Fotografien. Es haben mir die Arbeiten von Zbigniew Dłubak und
Jolanta Marcolla besonders viel Spaß gemacht, und alleine um die zu sehen lohnt
es sich, die Ausstellung zu besuchen. Sonst ist sie aber leider ein bisschen
schlampig organisiert – müde Tafelchen fallen ab, Schrift ist schräg (und das
nicht absichtlich!), die Beschreibungen klein und so platziert,dass man sich
tatsächlich hinknien müsste um einige zu lesen. Ausstellungskatalog: 13 Euro.
Um den Nachgeschmack
abzuwischen, empfehle ich gerne einen Besuch bei der Galerie Hardhitta gegenüber,
wo man die bewegenden in L.A. gemachten Fotos von Borojuez sehen kann. Diese ändert
einen in eine solche weise, dass man nie/ nie wieder in die Vereinigten Staaten
fahren will.Die Fotos selbr sind in mega hoher Qualität, man kann sich
kaum vorstellen, dass man im wirklichen Leben alle Tropfen, Runzeln und Rillen
bemerken würde, die auf den Fotos zu sehen sind. Good job!


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